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Rezension zu Retrofiction von Steve Hofmann – Prädikat „erfrischend Independent“!

Endlich mal wieder ein Werk, dem ich heute gerne das Prädikat „erfrischend Independent“ verleihe!

Es geht um das Hörbuch „Retrofiction“ von Steve Hofmann (Audible). Der Sprecher Michael J. Diekmann ist einfach weltmeisterlich. Ich bin dankbar, dass er bald meine Schwabenkinder einlesen wird. Er verleiht dem Werk die Spritzigkeit und witzige Stimmung. Immer leicht, locker, humorvoll.
Worum geht es?
In der Geschichte ist ein Fehler passiert! Das Zeit- Paradoxon soll korrigiert werden. Rakim der im Jahr 2081 lebt versucht den Fehler zu beheben den Mark Schneider im Jahr 2005 verursacht hat. LAZARUS, der allmächtige Computer der von Mark in der Zukunft erbaut wurde versucht dies zu verhindern und schickt Elite-Einheiten in die Vergangenheit um seine Existenz zu sichern. Lydia die in einer WG im Jahr 2005 lebt glaubt daran Geister zu sehen, da es immer wieder zu Zeit – Überlappungen in ihrer Wohnung kommt. Auf diese Weise lernt sie Rakim kennen, der in ihrer Wohnung lebt, jedoch im Jahr 2081. Das klingt nun einfach und simpel. Ist es aber nicht. Die Geschichte ist komplex aufgebaut. Unglaublich wie man sich all diese Verstrickungen und Komplikationen über die Zeiten hinweg ausdenken kann. Gute Ideen. Gute Story. Das Zeitparadoxon ist etwas verwirrend und etwas schwer zu verdauen: Wer, wen, was, warum… Aber, das macht wiederum die Geschichte aus! Man rast durch die Zeiten, wie in einem Hyperfahrstuhl rauf und runter. Es könnte einem schwindelig werden, wenn man nicht genau aufpasst.
Gute Antihelden, die zu tragenden Figuren werden. Unterhaltsam, kurzweilig, immer in Action.
Die technischen Erfindungen klingen real. Erfordern manches Mal aber ein technisches Lexikon, das es ja aber noch nicht geben kann. Vielleicht bringt es irgendwann einer aus der Zukunft mit… Als Hörer muss man da genau aufpassen: Teletemporaltracker, Eliter, Polytrop- was auch immer, Chronopara, Repulser, Hedrolon, Alternative Vergangenheit, Parazone…
Cooler Sound. Wie ich höre, extra für das Hörspiel produziert – und zwar vom Autor selbst. Passt absolut.
Ich habe das Hörspiel sehr genossen und empfand es inspirierend und erfrischend.

Vielen Dank! Deshalb heute von mir das Prädikat „Erfrischend Independent!“ für das Hörbuch.
Es ist im Ganzen ein kleines Kunstwerk: Sprecher – Story und Musik bilden eine künstlerische Einheit. Somit kann ich nicht für das Buch selbst sprechen. Bin aber überzeugt, es macht genauso viel Spaß beim Lesen.

paulsteinbeck

Es ist schön, neben dem öffentlichen Leben ein anderes führen zu können: das eines Autors. Ich liebe es, zu schreiben, ich liebe es, Gedanken in Worte zu fassen, mit ihnen zu jonglieren und sie zu einem großen Ganzen zu verfassen.
Die Geschichten sollen unterhalten, aber auch zum Nachdenken anregen.

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